Impfen gegen Corona  - Frau Dr. Sandstede

Zu Ihrem 1. Impftermin bringen Sie bitte Ihren Impfpass sowie den unten stehenden Aufklärungsbogen gelesen und unterschrieben mit.

 

Zur Zeit sind online keine Impftermine bei Frau Dr. Sandstede zu vergeben.

 

Impftermine mit Corminaty"der Firma Biontech/Pfizer oder auch

Spikevax der Firma Moderna

bitte zeitnah nun planen und vereinbaren. 

Beides sind hervorragende Impfstoffe zum Schutz vor schweren COVID Erkrankungen. 

Unter 30 jährige sollen nach aktuellen Empfehlungen ausschliesslich  mit Corminaty/Biontech geimpft werden.

 

 

 

 

 

Alle Empfehlungen der Stiko (21.11.21)

 Impfung von Schwangeren und Stillenden

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die COVID-19-Impfung von bisher nicht oder unvollständig geimpften Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs. Außerdem empfiehlt sie die Impfung für nicht oder unvollständig geimpfte Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs.

Darüber hinaus betont die STIKO, dass dringend allen Ungeimpften im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19 angeboten werden sollte, damit bereits vor der Schwangerschaft ein optimaler Impfschutz besteht.

Epidemiologisches Bulletin 38/2021 (23. September 2021)

Impfung von Kindern und Jugendlichen

Die STIKO empfiehlt die COVID-19-Schutzimpfung mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe allen 12- bis 17-Jährigen. Die Vektor-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson sind für diese Altersgruppe nicht zugelassen. Von dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer sollen zwei Impffdosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden. Beim Vakzin Spikevax von Moderna beträgt der Abstand zwischen den beiden Impfdosen vier bis sechs Wochen.

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (19. August 2021)

Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca und Johnson & Johnson

Aufgrund unter anderem der beobachteten thromboembolischen Ereignisse werden die beiden Vektor-basierten Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca und COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson & Johnson nur für Personen, die 60 Jahre und älter sind, empfohlen.  Der Einsatz von Vaxzevria und Janssen unterhalb dieser Altersgrenze bleibt indes „nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch den Patienten“ möglich.

Nach aktuellen Studienergebnissen ist die Immunantwort nach heterologem Impfschema (Vaxzevria/mRNA-Impfstoff) der Immunantwort nach homologer Vaxzevria-Impfserie (zwei Dosen Vaxzevria) deutlich überlegen. Daher empfiehlt die STIKO für Personen, die bereits eine 1. Dosis Vaxzevria erhalten haben, unabhängig vom Alter eine heterologe Impfserie mit 4-wöchigem Impfabstand.

Mittlerweile empfiehlt die STIKO, dass der Impfschutz der Grundimmunisierung, der durch eine einmalige Janssen-Impfung erzielt wurde, mittels einer zusätzlichen mRNA-Impfstoffdosis optimiert wird.

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (Stand: 28. Oktober 2021)

Impfung von Genesenen

Die STIKO empfiehlt für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichung einer Impfstoffdosis:

Personen mit gesicherter symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.

Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion, bei denen der Infektionszeitpunkt nicht bekannt ist, kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

Personen, bei denen nach der ersten Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis nachgewiesen wurde, sollen die zweite Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COVID-19-Symptome bzw. der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

Personen, die nach einmaliger Impfung mit dem Janssen-Impfstoff eine labordiagnostisch gesicherte Infektion durchgemacht haben, empfiehlt die STIKO derzeit keine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff.

Immungesunden Personen, die vor oder nach einer COVID-19-Impfung eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird derzeit keine Auffrischimpfung nach einer Grundimmunisierung empfohlen.

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (Stand: 8. Juli 2021)

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (Stand: 28. Oktober 2021)

Abstand der Impfung gegen COVID-19 zu anderen Impfungen

Zwischen COVID-19-Impfungen und anderen Totimpfstoffen, beispielsweise Influenzaimpfstoffen, muss kein Mindestabstand eingehalten werden. Sie können simultan gegeben werden. Unter der Voraussetzung, dass eine Indikation zur Impfung sowohl gegen andere Erkrankungen als auch gegen COVID-19 besteht, ist die gleichzeitige Verabreichung der beiden Impfstoffe möglich. Die Injektion soll in der Regel an unterschiedlichen Gliedmaßen erfolgen.

Zu Lebendimpfstoffen soll weiterhin ein Mindestabstand von 14 Tagen eingehalten werden.

Die STIKO weist darauf hin, dass bei einer gleichzeitigen Anwendung Impfreaktionen häufiger als bei der getrennten Gabe auftreten könnten. Umfangreiche Erfahrungen mit Nicht-COVID-19-Impfstoffen zeigten jedoch, dass die Immunantwort und das Nebenwirkungsprofil nach gleichzeitiger Verabreichung verschiedener Impfstoffe im Allgemeinen dem bei jeweils alleiniger Anwendung entsprächen.

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (Stand: 30. September 2021)

 

 

Auffrischimpfungen

Seit 1. September 2021 können Auffrischimpfungen durchgeführt und abgerechnet werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Boosterimpfung derzeit für bestimmte Personengruppen und überarbeitet diese Empfehlungen aktuell.

Personen, die geimpft werden sollten

Entsprechend der Coronavirus-Impfverordnung und der Zulassung sind Auffrischimpfungen grundsätzlich für alle Personen möglich, deren Grundimmunisierung bereits sechs Monate oder länger zurückliegt. Aus diesem Personenkreis sollten – so lautet auch die aktuelle STIKO-Empfehlung – insbesondere auch folgende Personen geimpft und aktiv angesprochen werden:

Personen ab 70 Jahren

Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen

Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen

Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt

Personen mit Immundefizienz, z.B. Patienten mit Krebs, Autoimmunerkrankungen, HIV

Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden

Ausnahme: Immungesunden Personen, die vor oder nach einer COVID-19-Impfung eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird derzeit keine Auffrischimpfung (nach erfolgter Grundimmunisierung) empfohlen.

Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit sieht die Möglichkeit für Auffrischimpfungen grundsätzlich für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Versichertenstatus vor. Sie gewährt allen Impfberechtigten einen Anspruch. 

Zeitpunkt der Auffrischimpfung

Die STIKO-Empfehlungen sehen Folgendes vor:

Ab sechs Monate: Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig davon, welcher Impfstoff (mRNA- oder Vektorimpfstoff) bei dieser verwendet wurde.

Ausnahme: Dies gilt für alle Personengruppen mit Ausnahme von

schwer immundefizienten Personen (z.B. bei Patientinnen und Patienten nach Organtransplantation und Krebspatienten unter immunsuppressiver, antineoplastischer Therapie) und

Menschen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden.

Diesen Personen kann bereits vier Wochen nach der Grundimmunisierung eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten werden.

Impfstoff

Für die Auffrischimpfung soll laut STIKO ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der Grundimmunisierung verwendet wurde.

Wurde bei der ersten und zweiten Impfung ein mRNA-Impfstoff verabreicht, soll die Auffrischimpfung möglichst mit dem gleichen Impfstoff erfolgen – entweder mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer oder Spikevax von Moderna. Wenn dieser nicht verfügbar ist, kann auch der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden. Beide mRNA-Impfstoffe können als Auffrischimpfung sechs Monate nach der Grundimmunisierung ab einem Alter von 18 Jahren verabreicht werden.

Hinweis zum Moderna-Impstoff: Beim Impfstoff Spikevax von Moderna beträgt die Dosis für die Auffrischimpfung 0,25 ml und damit die Hälfte der Dosis, die für die Grundimmunisierung verwendet wird (0,5 ml). Sonderfälle: Die dritte Impfung bei Patienten mit schwerer Immundefizienz nach vier Wochen gilt nach der Fachinformation von Moderna weiterhin als Grundimmunisierung und soll mit einer Dosis zu 0,5 ml erfolgen. Auch wenn die Grundimmunisierung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson erfolgt ist, beträgt die Spikevax-Dosis 0,5 ml.

STIKO-Empfehlung zur Auffrischimpfung und zur Optimierung der Janssen-Grundimmunisierung

STIKO-Empfehlung zur Auffrischimpfung für Personen mit Immundefizienz

Pressemitteilung der STIKO zur Auffrischimpfung einer COVID-19-Impfung bei Personen ab 18 Jahren (Stand: 18.11.2021)

Informationen zur Abrechnung und Dokumentation hier.

 

 

 

Den digitalen Impfnachweis erhalten Sie bei uns oder in Ihrer Apotheke.


Aufklärungsblatt (PDF)